
Loop&Care
Wahlpflichtmodul der TH zum zirkulären Rückbau gestartet.
Am Wallgraben 24 wird der Auftakt für die gemeinschaftliche Sanierung des ersten UrbanPulse-Gebäudes konkret. Studierende des Wahlpflichtfachs „Loop & Care – Zirkulärer Rückbau“ begannen in der vergangenen Woche vor Ort mit der digitalen Vermessung. Mit moderner Technik wird der Gebäudebestand dreidimensional erfasst. Gleichzeitig schauen die Studierenden in den nächsten Wochen genau hin: Welche Bauteile lassen sich erhalten, welche Materialien wiederverwenden? So soll möglichst viel im Materialkreislauf bleiben, statt als Abfall zu enden.
Zum Einsatz kommt dabei moderne Technik: Mit der Software doorbit wird das Gebäude geometrisch digital erfasst. Mithilfe eines LiDAR-Sensors an kompatiblen iPhones oder iPads können Räume dreidimensional gescannt werden. Aus den Messdaten entsteht ein digitales Gebäudemodell, das anschließend bearbeitet und für die weitere Planung genutzt werden kann.
Die digitale Bestandsaufnahme ist der Auftakt für weitere praktische Untersuchungen. In den kommenden Wochen wollen die Studierenden ausgewählte Bauteile und Konstruktionen genauer unter die Lupe nehmen, Rückbaumethoden erproben und untersuchen, welche Materialien sich für eine Wiederverwendung eignen. Die Ergebnisse sollen unter anderem in eine Dokumentation mit Bauteilkatalog, Zeichnungen und technischen Materialdaten einfließen.
Auftakt zu weiteren UmBauTagen
Für das kommende Frühjahr ist eine BauWerkstatt am Wallgraben geplant, bei der gemeinschaftliches Bauen, ressourcenschonende Sanierung und nachbarschaftliches Miteinander im Mittelpunkt stehen. So wird das Projektgebäude Schritt für Schritt zu einem Ort, an dem Zukunft gemeinsam gestaltet wird.
Nach dem Start durch die Studierenden sollen weitere engagierte Macherinnen und Macher eingebunden werden, die Lust haben, gemeinsam anzupacken, Neues auszuprobieren und nachhaltiges Sanieren praktisch zu erleben.




